23. März 2020, Stephan Meyer
Leiter Marketing Service, Heidiland Tourismus AG

Arbeitsausfälle wegen Coronavirus

Um die Ausbreitung des Coronavirus in der Schweiz einzudämmen und um die Bevölkerung und die Gesundheitsversorgung zu schützen, hat der Bundesrat einschneidende Massnahmen beschlossen. Dabei ist sich der Bundesrat bewusst, dass das Coronavirus und die Massnahmen auch Auswirkung auf die Arbeitswelt haben. Deshalb hat der Bundesrat auch Massnahmen beschlossen, um der Wirtschaft unter die Arme greifen zu können.

Informationen vom Staatssekretariat für Wirtschaft "SECO"
Der Bundesrat hat am 20. März 2020 ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Mit den bereits am 13. März beschlossenen Massnahmen stehen jetzt über 40 Milliarden Franken bereit. Ziel der auf unterschiedliche Zielgruppen ausgerichteten Massnahmen ist, Entlassungen zu vermeiden, die Beschäftigung zu erhalten, Löhne zu sichern und Selbständige aufzufangen.

Überblick der Massnahmen:

Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen (Medienmitteilung SECO)

Kurzarbeitsentschädigung
Das Instrument der Kurzarbeitsentschädigungen ermöglicht, vorübergehende Beschäftigungseinbrüche auszugleichen und die Arbeitsplätze zu erhalten. Durch die aktuelle wirtschaftliche Ausnahmesituation sind auch Personen, welche befristet, temporär oder in arbeitgeberähnlichen Anstellungen arbeiten sowie Personen, die in einem Lehrverhältnis stehen, stark betroffen. Deshalb sollen die Ansprüche auf Kurzarbeitsentschädigung ausgeweitet und die Beantragung vereinfacht werden.

Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit im Überblick (SECO)

Kurzarbeit im Kanton St.Gallen
Kurzarbeit im Kanton Graubünden
Info-Broschüre Kurzarbeitsentschädigung

Entschädigung für Erwerbsausfall
Der Bundesrat hat am 20.03.2020 Massnahmen getroffen, um die wirtschaftlichen Folgen der weiteren Verbreitung des Coronavirus für die betroffenen Unternehmen und Arbeitnehmenden abzufedern. Die Massnahmen gelten ab sofort und rückwirkend auf den 17. März 2020. Sie sind auf ein halbes Jahr befristet. Neu haben weitere Personen die Möglichkeit Erwerbsersatzentschädigung zu beantragen, unter anderem auch Selbständigerwerbende. Die Anmeldung und Auszahlung läuft über die AHV-Ausgleichskassen.

Aktuelle Informationen von der nationalen Informationsstelle AHV/IV
Sozialversicherungsanstalt des Kantons St.Gallen
Sozialversicherung Graubünden

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