Kultstätte Hüttenböschen

Im geschützten, weitläufigen Ufergebiet Hüttenböschen ist zur gallo-römischen Zeit ein Kultplatz mit Tempel nachgewiesen. Er hat sich auf einem kleinen Hügel, in alten Karten als Insel eingezeichnet, beim ehemaligen Ausfluss der Maag befunden. Heute sieht man nichts mehr davon, der Hügel ist im Zuge der Linthkorrektur ausgeebnet worden, die Insel existiert nicht mehr, die Zeit ist weitergeeilt.

Aus einer Sage, gesammelt von Johann Anton Natsch zu einer Zeit, als Hüttenböschen als Fundstelle von römischen Münzen, Scherben und Ziegelsteinen bekannt gewesen ist, erfahren wir, wie wir uns den Tempel vorzustellen haben:

"In einer Rotunde von Eichen stand auf einer sanften Anschwellung ein Tempel, wie die Römer sie der Isis weihten. Wilde Rosen blühten um seine Stufen, und im Vordergrund ruhte eine Säulenfront und bildete den Eingang in das Innere des Tempelhauses. [...]" (Natsch, J.A. Sagen aus dem Oberland)

Der Tempel ist zwischen dem 1. und 4. Jahrhundert genutzt und im Frühmittelalter, im Zuge der Christianisierung, zerstört worden. Die Energien sind hier nicht weiter spektakulär, die Natur schon. Überblicken Sie die einzigartige Seeuferlandschaft und stellen Sie sich den Rosen geschmückten Tempel, die Stille und den Ernst der Kultstätte vor.

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