Die Wasserfall-Arena Batöni liegt im Weisstannental in der Ferienregion Heidiland und gehört zu den eindrücklichsten Naturschauspielen im Kanton St. Gallen.
Auf rund 1’536 Metern über Meer stürzen der Piltschinabachfall (81 m), der Sässbachfall (86 m) und der Muttenbachfall (45 m) über eine steile Felsarena in die Tiefe. Eine 51,2 Meter lange Hängebrücke führt sicher über den Zusammenfluss der Bäche. Die Wanderung ab Weisstannen, Oberdorf dauert rund 1:45 Stunden pro Strecke (ca. 4.1 km, 532 Hm) und führt durch das eidgenössische Jagdbanngebiet Graue Hörner sowie den Perimeter des UNESCO-Welterbes Tektonikarena Sardona.
Auf dieser Seite findest du die Wegbeschreibung, die Anreise sowie die wichtigen Verhaltensregeln für einen respektvollen Besuch dieses sensiblen Naturraums.
Wanderung zur Wasserfall-Arena Batöni
Auf einen Blick
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Start / Ziel |
Weisstannen, Oberdorf |
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Distanz |
ca. 4.1 km bis Batöni (einfach) · Hin- & Rückweg: ca. 8.3 km |
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Höhenmeter |
ca. 532 Hm bis Batöni · Hin- & Rückweg: ca. 590 Hm |
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Gehzeit |
ca. 1:45 Std. (einfach) · 3 bis 3.5 Std. (Hin- & Rückweg) |
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Schwierigkeit |
Mittel (T2), Trittsicherheit empfohlen |
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Beste Jahreszeit |
Mai bis September |
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Anreise Ausgangspunkt |
PostAuto ab Sargans/Mels oder Auto (Parkplätze im Dorf Weisstannen) |
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Einkehrmöglichkeiten |
Keine unterwegs, Picknick empfohlen. Restaurant Gemse im Dorf Weisstannen.. |
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Naturraum |
Jagdbanngebiet Graue Hörner · UNESCO-Welterbe Tektonikarena Sardona |
Respektiere deine Natur
Wildtiere, Schutzgebiete und einzigartige Landschaften brauchen Rücksicht. Damit die Natur rund um Batöni und den Pizol erhalten bleibt.
Entdecke, wie du mit wenigen Regeln Grosses bewirken kannst.
Anreise & Parken
Mit dem öffentlichen Verkehr
Mit der Bahn bis Sargans, anschliessend mit dem PostAuto (mehrmals täglich) bis zur Haltestelle „Weisstannen, Oberdorf“. Die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr wird insbesondere an Wochenenden empfohlen, da die Parkplatzkapazität in Weisstannen begrenzt ist.
Mit dem Auto
Ab Autobahnausfahrt Mels der Hauptstrasse ins Dorfzentrum Mels folgen; der Weg nach Weisstannen ist ab dort ausgeschildert (rund 12 km ab dem Melser Dorfplatz, kurvenreiche Bergstrasse). Öffentliche Parkplätze stehen im Dorfeingang, gegenüber der Kirche sowie entlang des Gufelbachs zur Verfügung. Da die Kapazität begrenzt ist, empfiehlt sich an Wochenenden eine frühe Anreise.
Wildcamping im Weisstannental
Wildcamping ist verboten. Bitte weiche auf die offiziellen Übernachtungsangebote im Weisstannental und der Umgebung aus.
Wanderplanung
Schwierigkeit und Kondition
Die Wanderung ist als mittelschwer (T2) eingestuft und verlangt Trittsicherheit sowie eine solide Grundkondition, besonders im steilen Abschnitt bis „Sässli“. Sie eignet sich für trittsichere und bergerfahrene Kinder, ist wegen des steilen Aufstiegs aber nicht für Kleinkinder oder mit Kinderwagen geeignet. Hunde können grundsätzlich mitgenommen werden; die Gitterrost-Beläge einzelner Brücken können für manche Hunde ungewohnt sein.
Ausrüstung
Empfohlen werden feste Wanderschuhe, bei steilen Passagen Trekkingstöcke sowie ausreichend Wasser und Sonnenschutz. Da unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten bestehen, lohnt sich die Mitnahme von Proviant für ein Picknick an den Wasserfällen.
Beste Jahreszeit
Die Wanderung ist nur im Sommer regulär begehbar. Die beste Reisezeit ist Mai bis September; im Frühsommer können einzelne Schneefelder den Weg stellenweise noch blockieren – die aktuellen Bedingungen lassen sich vorab im Tourenportal abfragen. Ein Zugang zur Wasserfall-Arena Batöni ist in den Wintermonaten aufgrund von Lawinengefahr und etwaigem Steinschlag nicht möglich.
Weisstannen - Ausgangspunkt mit Geschichte
Weisstannen wurde bereits ab dem 13./14. Jahrhundert von Walsern besiedelt und blieb bis zum Bau der Strassenverbindung nach Mels im Jahr 1873 nur zu Fuss erreichbar. Diese lange Abgeschiedenheit hat dem Dorf viel von seiner ursprünglichen Bausubstanz bewahrt. Heute ist Weisstannen Etappenort der Via Alpina sowie Ausgangspunkt für zahlreiche Tageswanderungen, unter anderem für die 4. Etappe des Sardona-Welterbe-Wegs Nr. 73.