Alpkäse Muntaluna - vom Keller auf den Teller

Auf kulinarischer Entdeckungsreise im Tamina- und Calfeisental

Mit Travelita unterwegs: Dem Alpkäse Muntaluna auf der Spur

Mit «Travelita» unterwegs

Neues Entdecken, Altes erkunden und Feines geniessen: Das sind Dinge, die Anita Brechbühl alias «Travelita» zu ihrem Beruf gemacht hat. Heute führt sie die Reise in das Taminatal hoch über dem bekannten Ostschweizer Kurort Bad Ragaz im Grenzgebiet der Kantone St. Gallen und Graubünden. Die Bloggerin besucht hier das Sennenpaar Christina Aliesch und Köbi Roth. Sie verbringen den Sommer auf der Alp Findels und produzieren Alpkäse, der in der Küche des Bergrestaurants St. Martin in einem Seitental nebenan zum Einsatz kommt.

Alp Findels oberhalb von Vättis

Die kleine Rote

Die Alp Findels auf dem Vättnerberg ist am einfachsten mit der Seilbahn zu erreichen. Ist die Kabinentüre der roten Gondel erst einmal geschlossen, kann das Abenteuer losgehen. Insgesamt 625 Höhenmeter überwindet die «kleine Rote» von der Tal- bis zur Bergstation. Die Sicht in die Weite ist wahrlich beeindruckend und der Blick in die Tiefe ein klein wenig furchterregend. Nach einer kurzweiligen Fahrt auf dem Vättnerberg angekommen, findet man sich urplötzlich in einer idyllischen Alpenwelt wieder.

Käseproduktion auf Alp Findels

Herstellung mit Laib und Seele

Während ihre Milchkühe auf der Alp weiden, sind Christina und Köbi mit vollem Körpereinsatz dabei, den MuntaLuna Alpkäse zu produzieren. Muntaluna? Der Käse trägt den Namen des markanten Berges, an dessen Hang sich die Alp Findels schmiegt. Er wird auf der Alp im eigenen Käsekeller gelagert und entfaltet dort sein würziges Aroma. Nebst dem Alpkäse mit dem klingenden Namen stellen die beiden hier oben auch Mutschli, Ziger, Weissschimmelkäse, Alpbutter und Joghurt her. Auch Wanderer sind auf der Terrasse der Alp Findels auf ein kühles Getränk und Käseplättli herzlich willkommen.

MunteLuna Käse

Höchste Zeit den Käse zu geniessen

Zirka 10 Kilometer weiter hinten im Tal liegt die Walsersiedlung Sankt Martin. Der Gastgeber André Riehle heizt bereits den Holzofen ein, wo später das Brot knusprig gebacken wird. Mit dem Restteig des Holzofenbrots zaubert André Datschküchlein, ein Rezept aus seiner Heimat, dem Schwarzwald. Er formt kleine Teigfladen, schmiert grosszügig Sauerrahm darauf und belegt sie mit Rohschinken und fein geschnittenen MuntaLuna Alpkäse der Alp Findels.

Blog-Beitrag «Feines aus dem Calfeisental»

Travelita berichtet in ihrem Blog ausführlich von den kulinarischen Entdeckungen und spannenden Begegnungen am Fusse des Muntaluna. Reinschauen lohnt sich.

Zubereitung des Datschkuchens Sankt Martin

#calfeisental