Ruine Gräpplang

Auf dem Burghügel steht die Ruine der im Mittelalter bekannt gewordenen Ritterburg, welche die Herren von Flums um 1220 auf der "crap long", dem "langen Felsen", errichten. Nach mehreren Lehen-Besitzern fällt die Burg 1419 an Zürich. 1440 wird sie durch Glarner und Schwyzer Truppen zerstört. Ludwig Tschudi kauft 1528 die Festung, die nach reger Bautätigkeit 1767 infolge finanzieller Probleme wieder veräussert werden muss. Es folgen mehrere Besitzer, bis die Burg, verwahrlost, im Jahre 1804 zum Abbruch verkauft wird. 1923 erwirbt, renoviert und unterhält die Gemeinde Flums die Ruine.

Dass nicht alle Burgherren gute Herren gewesen sind, zeigen die Legenden „Schloss Gräpplang“ und „Der böse Burgherr“. Beide berichten von einem Tyrannen, der seine Untertanen ausnützt.

Betreten Sie die gut restaurierte Ruine und versetzen Sie sich in frühere Zeiten. Die Mauern und eingezogenen Treppen vermitteln Ihnen ein gutes Bild der Burg. Geniessen Sie im oberen, grossen Raum die Aussicht. Hier finden Sie einen kraftvollen Ort, der sich von seiner Energiequalität her als Kultplatz eignete. Für die Bewohner der Burg ist der Platz sicherlich zu stark gewesen. Hat eventuell einer der bösen Burgherren hier getafelt oder gar hier geschlafen, können wir uns seine Unausgeglichenheit, die sich zur Tyrannei entwickelt hat, gut vorstellen.

Bei der Feuerstelle im ehemaligen Burghof finden Sie nochmals einen Kraftplatz mit Kultplatzqualitäten. Die Intensität seiner Energien ist bedeutend höher als im Rest der Burg. Funde belegen, dass der Ort schon vor seiner Besiedelung, seit der Jungsteinzeit, von Menschen besucht worden ist.

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