Das Geheimnis des Basilikums

Wie Roger und Seppi Kalberer in ihrer 17 Gault Millau-Punkte-Küche auf eigene Kräuter setzen

Das Geheimnis des Basilikums

Wie der Vater, so der Sohn: 17 Gault Millau-Punkte

Frische Küchenkräuter geben bekanntlich den Gerichten eine besondere Note. Roger und Seppi Kalberer vom Restaurant Schlüssel in Mels lassen sich gerne vom eigenen Kräutergarten inspirieren.

Fast 50 verschiedene Kräuter

Der romantisch angelegte Kräutergarten vom «Schlüssel» in Mels ist bezaubernd. Mitten in etwa 45 bis 50 verschiedenen Kräuterpflanzen können Gäste vom Frühsommer bis Herbst im lauschigen Garten in die mediterrane Welt eintauchen und dabei sommerliche Speisen geniessen.

Die Geschichte mit dem Basilikum

Gäste, die sich in Kalberers Kräutergarten niederlassen, schätzen die Stille und die verschiedenen Aromen, welche die Kräuter ausströmen. Dabei fällt auch der heiss geliebte «Basilico genovese» auf. In zwei grossen Töpfen und im Kräuterbeet wächst der Basilikum im Sommergarten des «Schlüssels» derart üppig und kraftvoll, wie man das üblicherweise kaum kennt.

Ein alter Mann aus Italien verriet Seppi Kalberer sein Geheimnis

Man nehme einen grossen Topf, fülle ihn zu einem Drittel mit guter Erde, füge eine Schicht von Heu bei, schütte nochmals einen Drittel guten Humus dazu und nässe alles mit einer Brause. Danach werden die Samen ausgestreut und angedrückt. Jeden Tag soll mit einem Steckchen die Erde sorgsam aufgelockert werden. Die Basilikumpflanze braucht jedoch einen geschützten Platz, ohne Durchzug. Sie mag Wärme aber keine heftigen Regenschauer.

«Ein Öl mit Schnittlauch beispielsweise ist etwas ganz Spezielles»

Roger Kalberer freut sich ebenso über das wüchsige Basilikumkraut und der Vielzahl aromatischer Küchenkräuter, die er frisch aus dem eigenen Garten pflückt. Er improvisiert und komponiert, Gerichte mit einer eigenen, besonderen Note. Er aromatisiert damit verschiedene Öle.